Besuch beim Bündner des Jahres 2011

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Besuch beim Bündner des Jahres 2011

Besuch beim Bündner des Jahres 2011 Vor mehr als einem Jahrzehnt steckte die Schweizer Hotellerie in der Krise. Im Unterengadin, einer touristischen Randregion, erst recht. In Scuol lag sogar das Flaggschiff der regionalen Hotellerie, das Belvédère, am Boden. Lange suchte die Graubündner Kantonalbank nach einem Käufer für den prachtvollen, aber verstaubten Jugendstilbau. Etappenweise verwandelte er das Belvédère in ein 4-Sterne-Superior-Kleinod, das heute zu den Topadressen im Engadin zählt. Baumgartner baute eine Passerelle vom Hotel ins Engadin Bad Scuol, erweiterte den internen Privacy-Wellnessbereich und erstellte vor drei Jahren 15 spektakuläre neue Gästezimmer. Innert weniger Jahre verzehnfachte sich die Anzahl der Logiernächte auf fast 40'000. 55 Millionen Franken hat er bis heute in seine Hotels und ein trendiges ThaiRestaurant investiert. Es sind selbst erarbeitete Mittel. Die Belvédère Hotels Scuol, wie sich die Gruppe heute nennt, generiert mittlerweile 80 000 Logiernächte. Mit über 160 Jahresangestellten ist sie hinter dem Spital die zweitgrösste Arbeitgeberin im Unterengadin. Und bisweilen staunt Baumgartner selbst: «Vor zehn Jahren hätten meine Frau und ich nicht im Traum daran gedacht, dass wir so etwas aufbauen und gleichzeitig vier Kinder grossziehen könnten.» Sein unternehmerisches Geschick, sein felsenfester Glaube an die Zukunft der Schweizer Hotellerie, findet mittlerweile breite Beachtung. Im 2011 wurde er zum «Bündner des Jahres» gekürt. Als erster Touristiker seit der St. Moritzer Kurdirektor-Ikone Hanspeter Danuser.


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